Mitarbeiterberatung: Moderation, Motivation, Multiplikation
Besonders im Zuge von Erstimplementierungen stellen QM-Systeme neue Anforderungen an
die Mitarbeiter aller Hierarchiestufen. Denn es besteht Schulungsbedarf nicht nur in Bezug
auf Zweck und Inhalt, Begrifflichkeiten und Verfahren der jeweiligen Norm. Sondern auch
hinsichtlich der an sie gerichteten Erwartungen, betreffend
- die Gewichtung der Kundenorientierung
- die Gewichtung der Mitarbeiterorientierung. Speziell bei den Führungskräften.
Erfahrungsgemäß klaffen gerade in diesen zentralen Bereichen Selbst- und Fremdbewertung
am weitesten auseinander. Und bergen somit erhebliche Verbesserungspotentiale. Messbar.
Durch Qualitätsgutachten, die z.B. auf Umfragen basieren, lassen sich ggf. vorhandene Defizite
punktgenau herausarbeiten. Um daraus passende Gegenstrategien zu entwickeln, wie etwa die
Durchführung von Workshops oder individuelles Coaching. Und so manches Mal wird es "nur" die
Überarbeitung der Handbücher sein. Fürs Erste jedenfalls. Fallweise und im Interesse des Kunden.
Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor ist, dass externe Berater bei den Mitarbeitern häufig eine
höhere Akzeptanz besitzen als Firmenangehörige, u.a., weil von ihnen erwartet wird, dass sie
eine sachliche und distanzierte Position einnehmen (können) und von daher objektiver bewerten.
Weshalb diesen Pluspunkt nicht nutzen? Um ihn in ein Schneeballsystem zu verwandeln.
